Schöne Bücher aus Brandenburg - Verkaufsausstellung brandenburger Buchverlage
30. Nov. 2019 - 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Treffen Sie Autoren, lassen Sie sich von schönen Büchern inspirieren und diese signieren!

Diese Messe ist keine große Schau der Massenware, aber es ist eine, die sehr Feines und Eigenes zeigt, nämlich schöne Bücher von Verlagen, Autoren und Buchkünstlern aus dem Flächenland Brandenburg. Das ist Literatur und Buchkunst, die Zeit für Wahrnehmung einfordert und einen Rahmen, der diesen besonderen Blick ermöglicht. Ein besonderes Schaufenster sozusagen und das an keinen Ort besser passt, als in der Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek, und zu keiner Jahreszeit treffender, als zu der, in der wir alle mit besonderer Lust in Schaufenstern nach Schönem Ausschau halten.
Fünfzehn außergewöhnliche Brandenburger Verlage, Autoren und Buchkünstler laden Sie herzlich ein, um besonders Schönes zu treffen, kennenzulernen und vielleicht liebzugewinnen.
Nehmen Sie unsere schönen Bücher zur Hand, blättern Sie darin, kommen Sie mit den Autoren ins Gespräch und lassen Sie sich Bücher signieren!
Wir freuen uns auf Ihre Neugier, Ihre Fragen, Meinungen und natürlich auf Ihre vorweihnachtliche Kauflust.

Rahmenprogramm:

11 Uhr Themenführung "Uns gehört nur die Stunde... Theodor Fontane und die Sammlung Brandenburgica"

15 Uhr Ausstellungseröffnung von typografischen Literaturplakaten

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar.

Theodor Fontanes Notizbücher

06.11.2019 , 19:00 Uhr HBPGVortrag / Gespräch
Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50
Literaturgespräch
Mit Dr. Gabriele Radecke und Dr. Christiane Barz
Moderation: Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG

Fontanes Notizbücher sind ein einzigartiges Arbeits- und Lebensdokument, das von der Universität Göttingen erstmals ediert und kommentiert wird. Sie enthalten Aufzeichnungen zu Fontanes Romanen, Erzählungen, Gedichten, zur Theater-, Literatur- und Kunstkritik sowie zu seinen Kriegs- und Reiseberichten. Hier notierte Fontane auch seine Entwürfe, Skizzen, Gliederungen und Niederschriften zu den Wanderungen. Die Ausstellung im HBPG präsentiert eine prominente Auswahl der Notizbücher. Das Gespräch beleuchtet ihre Bedeutung als wichtigste Grundlage im Entstehungsprozess der Wanderungen, der über 30 Jahre andauerte.

Gabriele Radecke ist Leiterin der Theodor Fontane-Arbeitsstelle an der Universität Göttingen und Herausgeberin der digitalen Edition von Fontanes Notizbüchern und der Großen Brandenburger Fontane-Ausgabe.
Christiane Barz ist Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin der Fontane-Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.
Eintritt: 3 Euro

Vorlesung 5 | Glaubensflüchtlinge in Brandenburg im 17. und 18. Jahrhundert
12.11.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50
Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute
Ulrich Niggemann, Direktor und Geschäftsführender Wissenschaftlicher Sekretär am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg
Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts kamen immer wieder Menschen nach Brandenburg, die andernorts wegen ihrer Religion verfolgt wurden. Der Vortrag nimmt exemplarisch einige dieser Migrationen in den Fokus und bietet einen Einblick in die Ansiedlungsbedingungen in Brandenburg.
Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei

Vorlesung 6 | Niederländische Kolonisten in der Mark Brandenburg. Von der ersten Bruchkolonisation im 16. Jahrhundert zu den Musterwirtschaften nach niederländischem Vorbild bei Oranienburg

19.11.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50
Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute
Uwe Folwarczny, Referendar für den höheren Archivdienst am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin-Dahlem
Niederländische Kolonisten waren nicht nur unter dem Großen Kurfürsten als Spezialisten für Meliorations- und Festungsbauprojekte geschätzt, sondern auch schon unter dem Kurfürsten Joachim Friedrich nach Brandenburg gerufen worden. Der Vortrag zeigt das Wirken niederländischer Kolonisten in Brandenburg von der ersten planmäßigen Melioration und Peuplierung des Netzebruchs um 1600 bis hin zu der Errichtung niederländischer Musterwirtschaften bei Oranienburg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei

Vorlesung 7 | Einwanderung und hohenzollernsche Siedlungspolitik in der Kurmark im 18. Jahrhundert

26.11.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50
Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute
Frank Göse, Professor für Landesgeschichte an der Universität Potsdam
Die Siedlungspolitik der Hohenzollern-Monarchen bildet seit langem einen wichtigen Aspekt in der geschichtsmächtigen Erzählung über den Aufstieg Brandenburg-Preußens. Der Vortrag stellt am Beispiel der Kurmark Motive und Umsetzung dieser Peuplierungsmaßnahmen vor und macht auch auf die außerhalb dieser geplanten Siedlungspolitik liegende Einwanderung aufmerksam.
Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei

Vorlesung 8 | Know-how und Braindrain – Technologie- und Wissenstransfer durch ausländische Experten im 17. und 18. Jahrhundert

03.12.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung
Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50
Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute
Matthias Asche, Professor für Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Potsdam
Zu den wichtigsten Faktoren des Aufstiegs Brandenburg-Preußens gehörte neben der Einrichtung eines stehenden Heeres und der aufgeklärt-absolutistischen Reformtätigkeit auch die Einwanderungspolitik. Seit dem beginnenden 17. Jahrhundert hatten die Kurfürsten die gezielte Wirtschaftsförderung als eigenes Politikfeld erkannt. Sie blieben dabei stets auf spezialisierte Experten außerhalb des Landes angewiesen.
Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei

fontane.200 / Brandenburg – Bilder und Geschichten

01.09.2019 HBPGFührung / Besichtigung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

11 & 14 Uhr | öffentliche Ausstellungsführung

Vor über 150 Jahren bereiste Theodor Fontane Brandenburg und schrieb seine berühmten Wanderungen, in denen er die eher karge Mark als historische Kulturlandschaft lebendig werden ließ. In der Ausstellung können Sie ihn zu 17 ausgewählten Orten begleiten und z. B. in Küstrin der Katte-Tragödie, in Kunersdorf der Frau von Friedland oder in Friedersdorf der Familie von der Marwitz begegnen.

An seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg hat Fontane über drei Jahrzehnte immer wieder gearbeitet, sie aktualisiert, umgestellt und erweitert. Dabei war er nicht nur Dichter, sondern auch „Texthandwerker“, wie die ausgestellten Notizbücher und Manuskripte eindrucksvoll zeigen: Mit unterschiedlichen Schreibgeräten machte er oft kreuz und quer Notizen, schnitt Textstellen aus, klebte sie an anderer Stelle ein und brachte Zeichnungen und Skizzen zu Papier. 300 zum Teil noch nie gezeigte Exponate illustrieren Fontanes Bilder und Geschichten über Brandenburg.

Beitrag: 4 Euro + Ausstellungsticket 7 Euro bzw. erm. 5 Euro


Termine Juli bis Dezember
jeden ersten Sonntag im Monat, 11 Uhr und 14 Uhr
3. November | 1. Dezember


Das preußische Potsdam im Stadtmodell


ab 22. August 2018 bis September 2020

Bis zur Eröffnung einer konzeptionell, inhaltlich und gestalterisch neuen landesgeschichtlichen Ausstellung im Oktober 2020 ist – bei freiem Eintritt – im Erdgeschoss des HBPG das bei Einheimischen und Reisegruppen beliebte interaktive Potsdam-Modell für Besucher weiter zugänglich. Es fußt auf dem amtlichen Stadtplan von 1912 und stellt Potsdam als Residenz-, Garnison- und Behördenstadt dar. Diese drei Funktionen haben Potsdam zu einem Symbol für die preußische Geschichte werden lassen und die Stadtgeschichte aus dem engen Zusammenhang lokaler Ereignisse und Personen hervorgehoben.

Ausstellungseröffnung zur Themenwoche 30 Jahre Mauerfall
07. Nov. 2019 - 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
„Halt Grenzgebiet!“ – Fotodokumentation der Grenzanlagen zwischen Potsdam und Westberlin von Klaus D. Fahlbusch

Mit diesen Schwarz-Weiß-Fotografien, alle entstanden von Januar bis Juni 1990, ruft uns der Potsdamer Fotograf Klaus D. Fahlbusch den damaligen Zustand des einst hermetisch abgeriegelten Grenzgebietes wieder ins Gedächtnis. „Ich erkannte die Einmaligkeit der Situation und hielt diese in meinen Bildern fest. Jahrzehnte später ist vielen nicht mehr bewusst, wo die Mauer stand, die Jüngeren können sich deren Existenz gar nicht mehr vorstellen.“ (K.F.)

Ausstellung vom 06.11. bis 27.11.2019 im Rahmen des 30. Jubiläums des Mauerfalls

Zur Vernissage werden Passagen aus dem neuen Fotoband "Berlin Wall Stories : Geschichten von der Berliner Mauer" von Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Gerhard Hollaz und Klaus D. Fahlbusch gelesen.

Eintritt frei
Ort: Hauptbibliothek im Bildungsforum, Foyer