Potsdam zwischen 1918 und 1920: Novemberrevolution, Wahlen und Kapp-Putsch

20.03.2019 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Vortrag

Thomas Wernicke, wissenschaftlicher Ausstellungsleiter des HBPG

Der Vortrag berichtet über die Ereignisse in Potsdam vom Ausbruch der November-Revolution 1918 über die ersten demokratischen Wahlen für eine Stadtverordnetenversammlung im März 1919 bis zum Kapp-Putsch 1920, als auf dem Alten Markt Schüsse fielen und Tote beklagt werden mussten. Politische Doppelherrschaft, Zusammenbruch des Alten, existenzielle Not der Stadtbewohner und die Angst vor einer radikalen Revolution nach russischem Vorbild beherrschten in diesen Tagen und Wochen Politik und und Alltag nicht nur in der ehemaligen Residenzstadt.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e. V. – Verein für Kultur und Geschichte Potsdams

Eintritt: frei


Alexander von Humboldt: Begegnungen über Begegnungen

27.03.2019 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Buchvorstellung und Vortrag zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt

Prof. Dr. Ottmar Ette, Universität Potsdam

Alexander von Humboldt (1769–1859) nimmt uns in seinen Amerikanischen Reisetagebüchern mit auf seine Reise durch die Amerikanischen Tropen (1799–1804). Erst Ende 2013 sind die Tagebücher wieder nach Berlin zurückgekehrt. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hatte sie erworben, und in der Staatsbibliothek zu Berlin sowie an der Universität Potsdam wird ihre weitere wissenschaftliche Auswertung vorgenommen.
Mit sicherem Gespür und kräftigen Pinselstrichen skizziert der preußische Reisende die unterschiedlichsten Menschen, die ihm begegnet sind – von schwarzen Plantagensklaven über mexikanische Bergarbeiter bis hin zu Gouverneuren und Vizekönigen im damals noch spanischen Kolonialreich. Zugleich entsteht auf diesen 4500 Seiten Stück für Stück die Humboldtsche Wissenschaft. Dank der Reisetagebücher können wir heute deren Entstehung nachvollziehen.

Der international renommierte Humboldt-Experte Ottmar Ette ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Er leitet das Akademievorhaben zu Alexander von Humboldt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro


III. Historische Exkursion „Wirkungsstätten Albrecht des Bären, Zitadelle Spandau, Dom zu Brandenburg und Havelberger Dom“.

Bitte vormerken: Am Sonnabend den 27.04.2019 veranstaltet der Altmärkische Heimatbund e.V. dieIII. Historische Exkursion „Wirkungsstätten Albrecht des Bären, Zitadelle Spandau, Dom zu Brandenburg und Havelberger Dom“. Nähere Informationen folgen nach Abschluss der Tour-Planung. Reservierungen werden ab sofort im Büro Schnelle unter 039393-92980 angenommen.Mit freundlichen Grüßen, aus der kleinsten Hansestadt der Welt. Michael Schnelle, An der Mühle 1, D-39615 Hansestadt Werben,

Telefon : 03 93 93 92 98 0 Mobil : 0172 97 19 81 3


Die versunkene Stadt

Die Autorin Brigitte Kassin liest aus ihrem Buch:

Die versunkene Stadt

Auf den Spuren märkischer Sagen und Märchen. Für Kleine und Große.

An was erinnert die Straße ›Fischzug‹ auf der Berliner Halbinsel Stralau und an wen der Schild auf Schildhorn? Warum versanken in den Brandenburger Seen angeblich Schlösser und ganze Städte? Und was hat der Babelsberger Weberplatz mit dem Alten Fritz zu tun? Finden Sie mögliche Antworten auf diese Fragen und begeben Sie sich mit zweiundzwanzig kommentierten Sagen und Märchen aus der Region auf eine vergnüglich-spannende wie auch informative Spurensuche zu den Originalschauplätzen! Touristische Tipps der Autorin begleiten Sie dabei.

Nomadenland im Volkspark Potsdam

am 25. Mai 2019, um 18 Uhr


Das preußische Potsdam im Stadtmodell


ab 22. August 2018 bis September 2020

Bis zur Eröffnung einer konzeptionell, inhaltlich und gestalterisch neuen landesgeschichtlichen Ausstellung im Oktober 2020 ist – bei freiem Eintritt – im Erdgeschoss des HBPG das bei Einheimischen und Reisegruppen beliebte interaktive Potsdam-Modell für Besucher weiter zugänglich. Es fußt auf dem amtlichen Stadtplan von 1912 und stellt Potsdam als Residenz-, Garnison- und Behördenstadt dar. Diese drei Funktionen haben Potsdam zu einem Symbol für die preußische Geschichte werden lassen und die Stadtgeschichte aus dem engen Zusammenhang lokaler Ereignisse und Personen hervorgehoben.