fontane.200 / Brandenburg – Bilder und Geschichten

01.09.2019 HBPGFührung / Besichtigung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

11 & 14 Uhr | öffentliche Ausstellungsführung

Vor über 150 Jahren bereiste Theodor Fontane Brandenburg und schrieb seine berühmten Wanderungen, in denen er die eher karge Mark als historische Kulturlandschaft lebendig werden ließ. In der Ausstellung können Sie ihn zu 17 ausgewählten Orten begleiten und z. B. in Küstrin der Katte-Tragödie, in Kunersdorf der Frau von Friedland oder in Friedersdorf der Familie von der Marwitz begegnen.

An seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg hat Fontane über drei Jahrzehnte immer wieder gearbeitet, sie aktualisiert, umgestellt und erweitert. Dabei war er nicht nur Dichter, sondern auch „Texthandwerker“, wie die ausgestellten Notizbücher und Manuskripte eindrucksvoll zeigen: Mit unterschiedlichen Schreibgeräten machte er oft kreuz und quer Notizen, schnitt Textstellen aus, klebte sie an anderer Stelle ein und brachte Zeichnungen und Skizzen zu Papier. 300 zum Teil noch nie gezeigte Exponate illustrieren Fontanes Bilder und Geschichten über Brandenburg.

Beitrag: 4 Euro + Ausstellungsticket 7 Euro bzw. erm. 5 Euro

Termine Juni
Di., 11. Juni, 15:30 Uhr | Sa., 15. Juni, 15 Uhr | So., 16. Juni, 11 Uhr und 14 Uhr | So., 30. Juni, 14 Uhr

Termine Juli bis Dezember jeden ersten Sonntag im Monat, 11 Uhr und 14 Uhr
7. Juli | 4. August | 1. September | 6. Oktober | 3. November | 1. Dezember


Tag des offenen Denkmals

08.09.2019 HBPGThementag

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

10 bis 18 Uhr
Motto: Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur

freier Eintritt im ganzen Haus

16:00 Uhr
öffentliche Ausstellungsführung
"Warum eigentlich Fontane?"
Ein Ausstellungsprojekt der Fachhochschule Potsdam
Was ist eigentlich an Theodor Fontane für die junge Generation heute noch interessant? Mit Fotoserien, Spielen, Video- und Audioformaten, Installationen und Designobjekten geben
Studierende des Studiengangs Kulturarbeit und des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam darauf künstlerische Antworten.


Vom Schloss zum Museum: Brandenburgische Adelshäuser zu Fontanes Zeiten und heute

11.09.2019 , 19:00 Uhr HBPGVortrag / Gespräch

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Podiumsdiskussion

Mit Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch, Robert Rauh, Sabine Thiedig
Moderation: Dr. Sibylle Badstübner-Gröger

Welche Entwicklung haben Adelshäuser und Kunstsammlungen der Mark erfahren, die Fontane beschrieben hat? Wie sehen aktuelle Nutzungskonzepte aus, und wie entstanden sie? Wo gab und gibt es heute noch Schwierigkeiten im Umgang mit diesem kulturellen Erbe?

Dr. Sibylle Badstübner-Gröger ist Kunsthistorikerin und ehrenamtliche Vorsitzende des Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark.
Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch ist Initiator und Vorsitzender des Fördervereins Schloss-Museum Wolfshagen e. V.
Robert Rauh ist Historiker und Mit-Autor der Bücher Fontanes fünf Schlösser, Fontanes Frauen sowie der Seite www.fontanes-schlösser.de.
Sabine Thiedig ist Verwalterin des Herrenhauses Schloss Kleßen im Havelland.

Eintritt: 3 Euro


»Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg« | Antje Rávik Strubel im Gespräch mit Tilman Krause

30.10.2019 , 19:00 Uhr HBPGVortrag / Gespräch

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Literaturgespräch in der Reihe »Schloss Wiepersdorf trifft Fontane«

„Sich kurz zu fassen, ist eines der wesentlichen Prinzipien eines brandenburgischen Gesprächs […] Nur ein Zugereister kann auf den nutzlosen Gedanken kommen, alles auszudiskutieren.“ Die in Potsdam lebende Antje Rávik Strubel, im Jahr 2000 Stipendiatin in Wiepersdorf, nimmt in ihrer Gebrauchsanweisung mit Zeilen wie diesen Brandenburg ironisch und liebevoll in Augenschein.

Tilman Krause, leitender Feuilleton-Redakteur der Tageszeitung Die Welt, kommentierte die Veröffentlichung im Jahr 2012 mit folgenden Worten: „Vergesst Fontanes Wanderungen. Jetzt führt Antje Rávik Strubel durch die Mark Brandenburg.“ Antje Rávik Strubel und Tilman Krause sprechen über das Originalrezept vom Fürst-Pückler-Eis, Thermalbäder in Brandenburg und den „Pflichtteil des Glücks“.

Eintritt: 3 Euro


VERANSTALTUNGSREIHE SCHLOSS WIEPERSDORF TRIFFT FONTANE

Auf Schloss Wiepersdorf lebte ab 1814 das Dichterpaar Bettina und Achim von Arnim. Sie pflegten engen Kontakt zu Geistesgrößen ihrer Zeit. Ab 1947 war das Schloss Arbeits- und Erholungsstätte für Schriftsteller wie Anna Seghers, Christa Wolf, Peter Hacks und Sarah Kirsch. Von 1992 bis 2018 wurde es mit einem Stipendienprogramm für Künstler und Intellektuelle aus dem In- und Ausland als „Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf“ genutzt. Zu den Stipendiaten zählten auch Thomas Hettche, Martin Mosebach und Antje Rávik Strubel, in deren Werken Fontanes Spuren unübersehbar sind. Im Gespräch mit den Literaturkritikern Jens Bisky, Denis Scheck und Tilman Krause lassen sie diese Spuren sichtbar werden.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH mit der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf i. G.





Das preußische Potsdam im Stadtmodell


ab 22. August 2018 bis September 2020

Bis zur Eröffnung einer konzeptionell, inhaltlich und gestalterisch neuen landesgeschichtlichen Ausstellung im Oktober 2020 ist – bei freiem Eintritt – im Erdgeschoss des HBPG das bei Einheimischen und Reisegruppen beliebte interaktive Potsdam-Modell für Besucher weiter zugänglich. Es fußt auf dem amtlichen Stadtplan von 1912 und stellt Potsdam als Residenz-, Garnison- und Behördenstadt dar. Diese drei Funktionen haben Potsdam zu einem Symbol für die preußische Geschichte werden lassen und die Stadtgeschichte aus dem engen Zusammenhang lokaler Ereignisse und Personen hervorgehoben.